Kleinprobstdorf, ein Dorf in Siebenbürgen

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Unwetter in Kleinprobstdorf

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Liebe Kleinprobstdorfer Landsleute und Freunde,

ab und zu werde (immer wieder) ich gefragt, warum sich auf der Kleinprobstdorfer Internetseite nicht mehr so viel (Neues) tut? Ich habe zusammen mit meinem Neffen Holger seinerzeit bei der „Geburt“ dieser Homepage zwar tatkräftig mitgewirkt und versucht mich auch im weiteren Verlauf immer wieder mit einzubringen, jedoch mittlerweile „reaktivierte“ Freizeitbeschäftigungen wie z.B. Musik u.a. lassen neben Familie, kaum mehr Zeit für Weiteres, zumal auch die Lebensuhr nicht stille steht! Wie schon in der Vergangenheit mehrfach erwähnt, ist jedoch jede und jeder eingeladen sich hier auf verschiedenste Art und Weise mit einzubringen. Eine Gemeinschaft lebt vom Ideenreichtum und der Vielfalt ihrer Mitglieder, also herzliche Einladung nochmal zum Mitmachen.

Was mich zu diesen Zeilen bewegt, ist ein sehr schöner Beitrag/Nachruf meines „geistlichen“ Bruders, über/auf unsere unlängst verstorbene langjährige und verdiente Lehrerin Gertrud Grigori, der eigentlich zeitnah in der Siebenbürgischen Zeitung erscheinen soll. Doch diese „ziert“ sich wieder mal diesen Nachruf, so wie er ist, zu veröffentlichen bzw. möchte eine lediglich auf 35-40 Zeilen (Word-Dokument) abgespeckte, sprich gekürzte Version in der Nebensparte der HOG-Nachrichten drucken (lt. Chefredakteur S. Bruss). Meiner Meinung nach muss man/frau mindestens aus Mediasch, Schäßburg, Hermannstadt oder Kronstadt kommen, Servatius, Fabritius, Schullerus, Franchy oder sonst wie heißen und am besten CSU-Mitglied sein um hier einen Rahmen zu finden… Solche Erfahrungen habe ich persönlich (zuhauf) bereits in der Vergangenheit mit dem Verband (eh. Landsmannschaft) der Siebenbürger Sachsen und derem Organ SZ gemacht und bereits lange damit abgeschlossen.

Unsere liebe „Truditant“, um die es hier geht, hat mich sogar in unseren hiesigen Anfangsjahren mehrfach und in gutem Glauben versucht „anzutreiben“ in der Landsmannschaft irgendwie mitzumachen, ich glaube sie hat jedoch sehr schnell und sehr genau gemerkt worum es hier eigentlich geht. Ich glaube dass die überwiegende Mehrheit der (aufrechten) Siebenbürger Sachsen anhand ihrer Vergangenheit, von Politik „die Schnauze voll“ hatte und erst recht mit dem Blick auf das aktuelle politische inländische sowie auch weltweit äußerst besorgniserregende Schmierentheater, hat und wenn überhaupt, dann einen „entpolitisierten“ und unabhängigen Verband bräuchte und nicht eine Interessengemeinschaft, deren Vorsitzender auch noch Mitglied des deutschen Bundestages und einer politischen (egal welchen) Partei ist.

Dieser kleine „Einwurf“ ist meine Meinung und feste Überzeugung die nicht jede/jeder teilen muss. Vielmehr geht es hier hauptsächlich um unsere liebe „Truditant“ und so bitte ich schließlich alle die den Nachruf an dieser Stelle lesen, es weiterzusagen bzw. ihn denen ohne Internet, per Ausdruck o.ä. auch irgendwie zugänglich zu machen. Vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder und die SZ druckt ihn doch noch!?

Vielen Dank und ganz liebe Grüße,
Euer Bruno Roth

Schwabach, den 29.01.2018

 

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