Liebe Kleinprobstdorferinnen! Liebe Kleinprobstdorfer!

Am Karfreitag erreicht uns eine wunderbare Einladung des Paulus: Lasst euch versöhnen mit Gott!„ (2. Korinther 5, 20c). 
Versöhnung mit Gott, das ist ein großes Angebot. Gottes Einladung, sein Ruf zur Versöhnung, erschallt am Kreuz auf Golgatha. Versöhnung ist das Notwendigste, was wir Menschen brauchen, ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht. Zuallererst Versöhnung mit Gott. Denn ohne Versöhnung mit Gott wird die Versöhnung unter Menschen untergraben und unmöglich. Die meisten Menschen sind der Meinung, dass eine Versöhnung mit Gott nicht notwendig ist. Sie sprechen von dem „lieben Gott„, der sich dem Leben anpasst und das Beste daraus macht. Auf diese Weise lassen wir ihn aber ganz verschwinden in unserer eigenen Selbstherrlichkeit. Immer wieder trennt uns unsere Sünde von Gott. Da kann es nicht ausreichen, vom „lieben Gott„ zu reden, der unseren Vorstellungen gefälligst nachzukommen hat. Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha, er ist unser Versöhner mit Gott. Darum hat es Karfreitag werden müssen, darum hat Gott das Kreuz Christi aufgestellt, weil unsere Sünde uns von ihm trennt. Gott will uns in seiner Nähe haben, darum hat er als ewiger Richter das Urteil gesprochen: „Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht.„ (2. Korinther 5, 21a)
Darauf kommt es am Karfreitag an: Jesus ist für uns zum Sünder gemacht worden. So ist er der Versöhner, der Mittler. Er steht ganz bei Gott, dem Heiligen und zugleich bei uns sündhaften Menschen. Als Sünder von den Sündern verstoßen und als Sohn Gottes vom Vater zerschlagen, so bringt der Gekreuzigte Gott und Mensch zusammen und schafft Versöhnung und Frieden. Das ist die bleibende Botschaft von Karfreitag. Gott hat durch Jesus die Welt mit sich selber versöhnt. Gott hat das getan. Er hat Christus zur Sünde gemacht und an unserer Stelle verurteilt. Doch nun wissen wir, auf Karfreitag folgt sehr bald Ostern. Wäre Jesus von den Toten nicht auferstanden, dürften wir ihn nicht als den Christus, unseren Heiland und Erlöser halten und an ihn glauben. Erst der Auferstehungsglaube setzt die geschehene Versöhnung und die Vergebung Gottes in Kraft.

Darum nochmals die Einladung: „Lasst euch versöhnen mit Gott!„. Wer diese Einladung annimmt und daran glaubt, der findet Heimat bei Gott und beginnt ein neues Leben. 

Paulus sagt: 
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!„ (2. Korinther 5, 17)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest und rufe euch zu: „Der Herr ist auferstanden! Halleluja!„

Euer Gerhard Roth samt Familie 
Schwanenstadt, 31.03.10

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