Nach mehr als 20 Jahren wieder gemeinsam in der Heimat

Nürnberg – Erstmals seit der Auswanderung vor mehr als 20 Jahren besuchten viele Kleinprobstdorfer/-innen gemeinsam als Gruppe ihr Heimatdorf.

Der Vorsitzende der HOG Kleinprobstdorf, Johann Folea-Stamp, organisierte eine vom 5. bis zum 12. Juli währende Reise in die Heimat. 45 Landsleute, überwiegend Kleinprobstdorfer aller Altersklassen, folgten der Einladung und fuhren mit einem Reisebus der „Schmetterling-Reisen“ nach Siebenbürgen.

Nach ihrer Ankunft wurden die „Heimkehrer“ am nächsten Morgen in Kleinkopisch von Bürgermeister Daniel-Tudor Mihalache begrüßt und anschließend im Rathaus empfangen. Am Nachmittag ging es nach Hermannstadt zum Empfang von Offiziellen der Landeskirche im Bischofspalais, wo man Interessantes über die Instandhaltung/Instandsetzung der Kirchenburgen erfuhr. Im Anschluss daran erfolgte ein Stadtrundgang mit Führung. Rundgänge mit Führung standen auch am nächsten Tag auf dem Programm: Zunächst in Schäßburg, in unnachahmlicher Weise durch Altprofessor Hermann Baier und gegen Abend schließlich in der Kirchenburg in Birthälm.

Der Höhepunkt der Reise war für die meisten der Tag in Kleinprobstdorf. Pfarrer Gerhard Roth läutete mit einem bewegenden Gottesdienst und einer darauf folgenden ergreifenden Andacht auf dem Friedhof diesen überwältigenden Tag ein. Nach einem Spaziergang durchs Dorf mit einem Besuch der Schule fand man sich zum gemütlichen und lustigen Beisammensitzen bei Speise und Trank auf einem Hof ein, der einstmals einer siebenbürgisch- sächsischen Familie gehörte.

Mit einer Rundreise durch Kronstadt und durch das Burzenland am nächsten Tag wurde dieser einwöchige Heimatbesuch abgerundet.

Die Heimat erstmals nach der Auswanderung vor mehr als 20 Jahren gemeinsam mit so vielen Freunden, ehemaligen Mitbewohnern und Lands-leuten wiederzusehen war für die „Heimkehrer“ ein ganz besonderes, unvergessliches und bewegendes Erlebnis. Es ist in Worten kaum zu beschreiben.



Uwe Schuller, Gummersbach den 19.07.2011

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