Liebe Landsleute,

liebe Freunde,

unsere gemeinsame Reise in die Heimat gemäß dem Motto „Lass dir die Fremde zur Heimat – aber die Heimat nie zur Fremde werden“ gehört nun der Vergangenheit an. Was uns bleibt, sind die wunderschönen Erinnerungen daran. Damit diese Erinnerungen niemals verblassen und insbesondere auch damit all jene Freunde und Landsleute, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mitfahren konnten, unsere Reise auch miterleben können, habe ich auf Bitten des HOG-Vorsitzenden Hans Folea-Stamp einen Reisebericht verfasst.

Ich habe es von Herzen gerne getan und es war mir eine große Ehre, dass ich dazu beauftragt wurde, unsere Reise schriftlich festzuhalten und wiederzugeben. Das Schreiben hat mir einen Riesenspaß bereitet und ich hoffe, dass ihr alle einen eben so großen Spaß und Freude empfindet, wenn ihr unsere Reise in die Heimat aufgrund meines Berichtes nachvollzieht beziehungsweise nachempfindet.

Ich habe den unvergesslichen Tag in Kleinprobstdorf am ausführlichsten behandelt, weil dieser Tag für die meisten von uns den Höhepunkt unserer Reise darstellt und weil er so ereignis- und erlebnisreich war, dass es über diesen Tag dementsprechend am meisten zu berichten gibt.

Insgesamt betrachtet war es mir sehr wichtig, einen Reisebericht zu verfassen, in dem sich sozusagen alle Reiseteilnehmer wiederfinden beziehungsweise mit dem sich alle aus unserer Reisegruppe identifizieren können.

Ich habe dennoch auch einige persönliche Eindrücke und Empfindungen in den Bericht einfließen lassen, habe aber großen Wert darauf gelegt, dies in einem begrenzten Rahmen zu halten, damit es nicht Überhand nimmt, denn ich möchte, dass dies nicht allein mein Reisebericht, sondern unser Reisebericht ist.

Wie es sich für einen unterhaltsamen Bericht gehört, habe ich natürlich auch humoristische Aspekte und Anekdoten eingebracht, beispielsweise „Die Sache mit dem Koffer“ oder „Hanzis unliebsame Begegnung mit der Tretmine“.

Für meine Ansprache im Reisebus an unserem letzten Reisetag habe ich ausschließlich angenehme und positive Resonanz erfahren. Peter „Pitz“ Grigori sagte sogar zu mir, es wäre schade, dass niemand diese Ansprache aufgezeichnet hätte. Für diesen positiven Zuspruch und die vielen Komplimente möchte ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken.

All das führte mich zu der Überlegung, diese Ansprache zu rekonstruieren und für eine Veröffentlichung niederzuschreiben. Aufgrund dessen, was ich noch im Gedächtnis habe und aufgrund meiner Stichworte, die ich mir damals notiert hatte, wäre es kein Problem gewesen, die Ansprache vollständig „zu Papier zu bringen“.

Ich habe allerdings von dieser Idee wieder Abstand genommen und habe stattdessen all das, was ich in der Ansprache sagte, in meinem Reisebericht (an verschiedenen Stellen) untergebracht.

Es sind insgesamt knapp sieben Seiten geworden. Ich hoffe, dass das nicht zu lang ist. Es ist ja leider so, dass vor allem viele junge Menschen von einer Art „Lesefaulheit“ oder „Leseträgheit“ befallen sind und folglich bei langen Texten allein schon aufgrund der Länge abgeschreckt werden und gar nicht erst beginnen, den Text zu lesen. Ich persönlich finde das sehr bedauerlich und schade und hoffe, dass die Länge meines Reiseberichtes niemanden abschreckt.

Ich möchte allen Freunden und Landsleuten, die an der Reise nicht teilgenommen haben, eine möglichst nahe, lebendige und intensive Teilhabe an unserer wunderschönen Reise gewähren. Auch deshalb habe ich ziemlich ausführlich berichtet.

Außerdem wollte ich auch gerne alles möglichst genau niederschreiben, denn wir alle wissen, wie das mit dem ist, was man nicht aufschreibt: Vieles davon gerät oftmals mit der Zeit leider in Vergessenheit.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß beim Lesen sowie viele schöne Erinnerungen und für all diejenigen, die nicht dabei waren, hoffe ich zudem, dass sie aufgrund meines Reiseberichtes ein möglichst umfassendes Bild von unserer Reise bekommen und unsere Erlebnisse, Empfindungen, Ereignisse, Stimmungen, Eindrücke und Unternehmungen möglichst intensiv nachvollziehen können.


Herzliche Grüße an alle Landsleute und Kleinprobstdorfer Freunde

Uwe Schuller, 24. Juli 2011

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