Unsere heutige Zeit und die Geschäftemacher haben das Christkind in der Krippe ersetzt durch den Weihnachtsmann, der mit prallen Geschenkesäcken, zumindest in den Wohlstandsgesellschaften, nur so „um sich schmeißt“.

Was für ein „Zufall“ daß er auch noch in den Farben des größten Getränkeimperiums, rot und weiß, daherkommt…..

Das Christkind kam in Bettelarmut und Entbehrung.
Bei den Menschen in der Herberge war kein Platz.
Aber da war ein Stern und da war eine leere Krippe, in der Platz für das Kind war.
Und da waren noch ein paar Hirten, auch arm und damals ziemlich zwielichtige Gestalten,
von den „Normalen“ gar nicht so gerne gesehen!
Und da war eben DIESE Botschaft, die Botschaft von Frieden, Hoffnung und Leben für die Menschen
„seines Wohlgefallens“ – was für eine Botschaft – die Quintessenz unseres Daseins.
Ist die Botschaft nur für die Armen und Gescheiterten?
NEIN – keineswegs, für ALLE, auch für die Gutsituierten, Manager, Ärzte, Ingenieure, Direktoren,
Lehrer, Pfarrer…….
Aber eben auch für die Hirten, für die „Zwielichtigen“, für die Kranken, für die Armen, für die Kleinen,
für die Schwachen……..für all diese, ganz besonders!

Und was ist nun mit dem Weihnachtsmann??
Der Weihnachtsmann kann helfen gute Geschäfte zu machen, den Baum zu schmücken, leckeres Essen und ausgefallene Geschenke zu besorgen, mehr kann er definitiv nicht!
Das (Christ)Kind in der Krippe hingegen hat eine Botschaft, die uns antreibt, unsere Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen!

In diesem Sinne, allen Landsleuten und Freunden ein schönes, besinnliches Christfest und Gottes Segen durch ein friedvolles und gesundes Neues Jahr 2020.

Bruno Roth, im Dezember 2019

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