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Komm, heiliger Geist,
erfüll die Herzen deiner Gläubigen
und entzünd in ihnen das Feuer
deiner göttlichen Liebe,
der du durch Mannigfaltigkeit der Zungen
die Völker der ganzen Welt
versammelt hast in Einigkeit des Glaubens
Halleluja, Halleluja !

(Pfingstlied Altkirchlich, Autor unbekannt)

 

 

Mit diesem alten Pfingstlied wünschen wir allen Kleinprobstdorfer Landsleuten und Freunden ein gesegnetes Pfingstfest mit möglichst viel der heiß ersehnten Sonne und recht schöne erholsame Tage.

Der Vorstand
der HOG-Kleinprobstdorf

Nürnberg, den 22.05.2010

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Liebe Kleinprobstdorferinnen! Liebe Kleinprobstdorfer!

Am Karfreitag erreicht uns eine wunderbare Einladung des Paulus: Lasst euch versöhnen mit Gott!„ (2. Korinther 5, 20c). 
Versöhnung mit Gott, das ist ein großes Angebot. Gottes Einladung, sein Ruf zur Versöhnung, erschallt am Kreuz auf Golgatha. Versöhnung ist das Notwendigste, was wir Menschen brauchen, ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht. Zuallererst Versöhnung mit Gott. Denn ohne Versöhnung mit Gott wird die Versöhnung unter Menschen untergraben und unmöglich. Die meisten Menschen sind der Meinung, dass eine Versöhnung mit Gott nicht notwendig ist. Sie sprechen von dem „lieben Gott„, der sich dem Leben anpasst und das Beste daraus macht. Auf diese Weise lassen wir ihn aber ganz verschwinden in unserer eigenen Selbstherrlichkeit. Immer wieder trennt uns unsere Sünde von Gott. Da kann es nicht ausreichen, vom „lieben Gott„ zu reden, der unseren Vorstellungen gefälligst nachzukommen hat. Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha, er ist unser Versöhner mit Gott. Darum hat es Karfreitag werden müssen, darum hat Gott das Kreuz Christi aufgestellt, weil unsere Sünde uns von ihm trennt. Gott will uns in seiner Nähe haben, darum hat er als ewiger Richter das Urteil gesprochen: „Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht.„ (2. Korinther 5, 21a)
Darauf kommt es am Karfreitag an: Jesus ist für uns zum Sünder gemacht worden. So ist er der Versöhner, der Mittler. Er steht ganz bei Gott, dem Heiligen und zugleich bei uns sündhaften Menschen. Als Sünder von den Sündern verstoßen und als Sohn Gottes vom Vater zerschlagen, so bringt der Gekreuzigte Gott und Mensch zusammen und schafft Versöhnung und Frieden. Das ist die bleibende Botschaft von Karfreitag. Gott hat durch Jesus die Welt mit sich selber versöhnt. Gott hat das getan. Er hat Christus zur Sünde gemacht und an unserer Stelle verurteilt. Doch nun wissen wir, auf Karfreitag folgt sehr bald Ostern. Wäre Jesus von den Toten nicht auferstanden, dürften wir ihn nicht als den Christus, unseren Heiland und Erlöser halten und an ihn glauben. Erst der Auferstehungsglaube setzt die geschehene Versöhnung und die Vergebung Gottes in Kraft.

Darum nochmals die Einladung: „Lasst euch versöhnen mit Gott!„. Wer diese Einladung annimmt und daran glaubt, der findet Heimat bei Gott und beginnt ein neues Leben. 

Paulus sagt: 
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!„ (2. Korinther 5, 17)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest und rufe euch zu: „Der Herr ist auferstanden! Halleluja!„

Euer Gerhard Roth samt Familie 
Schwanenstadt, 31.03.10

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Ostern

fotolia6466904xsVom Münster Trauerglocken klingen.
Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf.
Zur Ruh sie dort dem Toten singen,
die Lerchen jubeln: Wache auf!
Mit Erde sie ihn still bedecken,
das Grün aus allen Gräbern bricht,
die Ströme hell durch Land sich strecken,
der Wald ernst wie in Träumen spricht,
und bei den Klängen, Jauchzen, Trauern,
soweit ins Land man schauen mag,
es ist ein tiefes Frühlingsschauern
als wie ein Auferstehungstag.


Josef von Eichendorff, 1788-1857


Wir wünschen allen Kleinprobstdorfer Landsleuten und Freunden, ob alt oder jung, ob gesund oder weniger gesund, ein gesegnetes, fröhliches und erholsames Osterfest. Besonders gedenken wir, gerade in diesen Tagen, unserer teuren Toten und befehlen Sie in die rettenden Hände unseres Erlösers. Möge auch Ihnen und uns allen am jüngsten Tage das (Oster – ) Licht der Auferstehung leuchten!

Der Vorstand
Nürnberg, 30.03.2010

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Der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf möchte sich bei allen Mitgliedern, Landsleuten und Freunden für die Unterstützung in jeglicher Form für das zu Ende gehende Jahr bedanken und wünscht allen ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und friedvolles Neues Jahr!

Nürnberg, den 24.12.2009

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Und der Engel sprach zu ihnen:
Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude,
die allem Volk widerfahren wird;
denn euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Lukas 2, 10-11

Unser Christbaum erzählt

Grüß euch! 
Darf ich mich euch vorstellen. Ich bin ein Christbaum, wie er in jedem eurer Wohnzimmer zu Weihnachtszeit stehen könnte. Noch vor ein paar Wochen hatte ich meinen Platz draußen im Wald. Jetzt habe ich die würdevolle Aufgabe, euch als Christbaum zu erfreuen – und euch auch ein wenig zum Nachdenken zu bringen. 
Mein Kleid ist grün. Richtig lebendig grün. Mitten im Winter, wenn sonst alles kalt und leblos scheint, bringe ich damit ein Zeichen des Lebens in eure Wohnstuben. Wenn ihr mein Grün seht, dann denkt daran: Hoffnung und neues Leben will durch Weihnachten auch zu euch kommen und alles Trostlose und Graue erhellen. 
Meine Gestalt verjüngt sich nach oben. Mit meiner Spitze zeige ich nach oben. Damit will ich euch helfen, nach oben zu sehen. Blickt nicht nach unten, lasst euch nicht niederdrücken. Es gibt immer einen Grund zur Hoffnung. Bei Gott ist niemand am Ende. Wer auf ihn sieht, fängt an zu hoffen. Richtet eure Herzen auf ihn – nach oben!

Meine Zweige bilden immer wieder die Form des Kreuzes. Damit erinnere ich daran: Krippe und Kreuz gehören zusammen. Weihnachten und Karfreitag kann man nicht trennen. Jesus, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern, ist für euch ans Kreuz gegangen. Das Kreuz ist die Chance eures Lebens für einen Neuanfang. Meine Zweige wollen dafür ein Zeichen sein. Wenn ihr mich zur Weihnachtszeit in euren Wohnungen aufstellt und schmückt, dann denkt an meine Farbe, an meine Figur und an meine Zweige. Ich will doch nicht vergeblich bei euch stehen! 
Euer Christbaum

Liebe Kleinprobstdorferinnen und Kleinprobstdorfer!
Ich wünsche euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie Gottes reichen Segen für das neue Jahr 2010!!

Euer Pfarrer Gerhard Roth 

Schwanenstadt, 24.12.2009

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adventskranz_160Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Jauchze, Tochter Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
(Sacharja 9, Vers 9)

 

Mit diesen besinnlichen Worten, grüßt der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf alle Landsleute und Freunde und wünscht eine gesegnete, stille Adventszeit!

Nürnberg, den 03. Dez. 2009

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Liebe Kleinprobstdorferinnen und Kleinprobstdorfer!

Das dritte Hochfest der christlichen Kirche stellt die eine oder die andere Frage an uns:

  • Wie ist es mit Eurer Begeisterung bestellt?
  • Wie haltet Ihr das mit dem Heiligen Geist?
  • Wie und wo lasst Ihr Euch auf ihn ein?
  • Lasst Ihr Euch überhaupt von ihm anstecken?

Das Evangelium für Pfingstsonntag (Johannes 14, 23-27) gibt uns die richtige Antwort auf diese Fragen und sagt uns, was es mit dem Heiligen Geist auf sich hat und wie er sich bei uns auswirken will:

1. Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 

Das ist eine wahre Verheißung! Es ist die Liebe, die unser Verhältnis zu Jesus und zu Gott, dem himmlischen Vater, bestimmt. Liebe, das ist eine lebendige Beziehung, ganz innig und aktuell. Jesus verspricht, dass Er und der Vater bei uns Wohnung nehmen werden, uns helfen wollen, wie das gute Freunde tun. Jesus und der Vater leben gemeinsam mit uns, unser Leben.

2. Der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Der Heilige Geist will uns nicht „belehren“ sondern will uns die Liebeserklärung Gottes zusprechen:
„Euer Vater hat euch lieb! Dein Vater hat dich lieb!“
Die Liebe des Vaters ist ein für allemal in Jesus Christus sichtbar geworden. Der Heilige Geist lehrt uns, dass Jesus das Zentrum unseres Lebens sein will und sein muss, ja das Zentrum der Welt. Darum hat Jesus gesagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt, im Himmel und auf Erden.“ (Matthäus 28, 18b)

3. Der Tröster, der Heilige Geist, wird euch erinnern an alles, was ich euch gesagt habe.

Das Wort „erinnern“ sagt uns gewöhnlich: „Da ist etwas gewesen, aus und vorbei!“ Was bleibt ist nur noch die Erinnerung: Zeiten und Erlebnisse, wo uns der Heilige Geist in besonderer Weise gegenwärtig war. Da war unser Glaube noch frisch und lebendig. Der Heilige Geist will uns aber auch heute zusprechen: „Jesus will dich an seine Lebendigkeit erinnern, die du früher verspürt hast. Nimm dir wieder einmal die Bibel zur Hand, darin du einst so gerne gelesen hast!“

4. Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Dieser Zuspruch Jesu greift eine tiefe Sehnsucht in uns auf, die Sehnsucht nach Frieden:

  • Frieden, in unserer so friedlosen Welt
  • Frieden, in unserem vereinten Europa
  • Frieden, in unserem eigenem Land
  • Frieden, im eigenen Haus, in der eigenen Familie
  • Frieden, innerhalb unserer Kirchen und Pfarrgemeinden

Was meint Jesus, wenn er „Frieden“ sagt? Zuerst den Frieden, den Gott uns gewährt. Das bedeutet vielmehr als nur Schweigen der Waffen und Beilegen der offenen Auseinandersetzungen. Auch das kann viel, sehr viel bringen! Jesus verlangt aber vielmehr als Einhalt von Gewalt. Ihm geht es vor allem um Versöhnung. Der Heilige Geist will uns zu diesem wahren Frieden mit Versöhnung führen. Darum sagt Jesus in der Bergpredigt: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9)
Der wahre Friede verleiht uns viel Zuversicht über den Tag, ja über unser Leben hinaus.

In diesem Sinne ein frohes und besinnliches Pfingstfest,

Euer
Gerhard Roth samt Familie!

Schwanenstadt, den 30.05.09

 

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pfingsten-2009Sehnend blicke ich nach oben
dürstend wie ein dürres Land;
halte segnend aufgehoben,
Vater, deine treue Hand!
Kehre wieder, Geist der Pfingsten
senk dich wieder Erdenwerts;
der du kommst zu den Geringsten,
komm auch in mein müdes Herz!

Komm zu mir, mein treuer Leiter!
Zagend, bangend steh ich hier.
Mit dir geh ich stille weiter
folgend Jesu Kreuzpanier.
Komm zu mir, du scharfer Prüfer
füll mein Herz mit deinem Licht!
Leuchte heller, strahle tiefer
bis das letzte Dunkel bricht!

Komm zu mir mit deinen Freuden
deinem Frieden, deinem Trost!
Schenke mir Geduld im Leiden
draus ein ew’ger Segen sprosst!
Komm zu mir mit Kraft und Stärke
zu besiegen Sünd‘ und Welt!
Fahre fort in deinem Werke
schaffe, was dir wohlgefällt!

Komm zu mir und lass dein Feuer
mächtig brennen, nie vergeh’n;
dass ich stets als ein getreuer
Jünger Jesu mög‘ besteh’n.
Komm zu mir, ach komm und bleibe
ewiglich mein Morgenstern!
Komm mit Macht zu mir und treibe
alles eigne Wesen fern!

(Friedrich Traub)



Mit diesen schönen Versen wünschen wir allen Kleinprobstdorfer Landsleuten und Freunden ein gesegnetes Pfingstfest mit möglichst viel Sonne und schöne erholsame Tage.

Der Vorstand 
der HOG-Kleinprobstdorf 

Nürnberg, den 26.05.2009

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Am Ostermorgen

blume

Am Ostermorgen schwang die Lerche
sich auf aus irdischem Gebiet
und, schwebend überm stillen Pferche
der Hirten, sang sie dieses Lied:
Erwacht! Die Nacht entflieht.
Das Licht zerbricht die Macht der Nacht;
erwacht ihr Lämmer all, erwacht,
auf feuchtem Rasen kniet!

Es ward von einem Osterlamme
getan für alle Welt genug,
das blutend an dem Kreuzesstamme
die Schuld der ganzen Herde trug.
Des Sieges Stunde schlug!
Das Grab, es gab den Raub vom Staub zurück;
nun weidet grünes Laub,
ihr Lämmer fromm und klug!

Der Baum des Lebens, fluchbeladen,
stand abgestorben, dürr und tot.
Des Lammes Blut ihn mußte baden;
nun wird es blühend rosenrot.
Gewendet ist die Not!
O seht, her geht der Hirt,
der wird die Herde weiden unverirrt
im neuen Morgenrot.

Friedrich Rückert (1788 – 1866)

 

Wir wünschen allen Kleinprobstdorfer Landsleuten und Freunden ein gesegnetes Osterfest und schöne erholsame Tage. Wir denken besonders an all diejenigen, denen es aus den verschiedensten Gründennicht gut geht und bitten den Allmächtigen um Kraft und sein Geleit für jeden Tag. Ebenso gedenken wir, gerade in diesen Tagen, unserer teuren Toten und befehlen Sie in die rettenden Hände unseres Erlösers. Möge auch Ihnen und uns allen am jüngsten Tage das (Oster – ) Licht der Auferstehung leuchten! An dieser Stelle sei auch auf die nebenstehenden Ostergrüße unseres Pfarrers Gerhard Roth wärmstens hingewiesen, für dessen regelmäßige Beiträge wir uns auf diesem Wege ganz herzlich bedanken.

Der Vorstand
Nürnberg, 10.04.09

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