Bilder und Videos vom Kleinprobstdorfer Treffen, das am 24.9.2016 im Palmengarten in Nürnberg stattgefunden hat.

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Am 13. Oktober 2012 trafen sich knapp 200 Kleinprobstdorfer/-innen sowie Freunde Kleinprobstdorfs in Nürnberg, denn es war soweit: Der Tag des 11. Kleinprobstdorfer Treffens war endlich gekommen!
Das Treffen wurde um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Emmauskirche eingeläutet. Pfarrer Gerhard Roth, der aus Kleinprobstdorf stammt und aus Schwanenstadt (Oberösterreich) angereist war, hielt auch diesmal wieder einen Gottesdienst, der die Herzen berührte. Da versteht es sich fast von selbst, dass auch der Schwestern und Brüder gedacht wurde, die seit dem letzten Treffen verstorben sind. Für die angenehme musikalische Umrahmung sorgten unser Kleinschelker Freund Simon Mantsch mit seiner elektrischen Orgel (Keyboard) und ein Gitarrentrio, bestehend aus den Kleinprobstdorfern Michael Bielz, Bruno Roth und Michael Schnell.
Nach dem Gottesdienst machten sich die zahlreichen Gottesdienstbesucher auf den knapp zehnminütigen Fußweg zum Gesellschaftshaus Gartenstadt, wo sich bereits weitere kürzlich angereiste Kleinprobstdorfer eingefunden hatten und voller Vorfreude auf die Saalöffnung um 11 Uhr warteten. Insbesondere den vielen Menschen, die eine mehrstündige Anfahrt bewältigen müssen, wird an solchen Tagen bewusst, wie weit verstreut wir seit der Auswanderung aus Siebenbürgen sind: Von Norddeutschland (Niedersachsen) über Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, ja sogar bis nach Österreich trennen uns Hunderte von Kilometern, welche wir an Tagen wie diesem gerne auf uns nehmen, zumal die Heimatortstreffen heutzutage eine der wenigen Gelegenheiten sind, um Schulkameraden, Arbeitskollegen, Schicksals- und Weggefährten, Nachbarn und Freunde aus der alten Heimat wiederzusehen. Dementsprechend war auch an diesem 13. Oktober die Wiedersehensfreude groß.
Gegen 12 Uhr wurde das Treffen von Johann Folea-Stamp, dem Vorsitzenden der HOG, offiziell eröffnet. In seiner Ansprache begrüßte er den Bürgermeister von Kleinkopisch, Daniel Tudor Mihalache, sowie dessen Gattin Michaela Cornelia Mihalache. Bürgermeister Mihalache begrüßte seinerseits in einer Ansprache die Kleinprobstdorfer/-innen und bedankte sich für die Einladung. Im Juli 2011 organisierte die HOG Kleinprobstdorf eine Reise in die alte Heimat. Die 45 Reiseteilnehmer wurden von Bürgermeister Mihalache in Kleinkopisch empfangen und anschließend ins Bürgermeisteramt eingeladen. Als Geste des Dankes hatte nun die HOG im Gegenzug das Bürgermeister-Ehepaar zum diesjährigen Kleinprobstdorfer Treffen eingeladen.
Nach dem Mittagessen fuhr eine Delegation, bestehend aus dem Bürgermeister-Ehepaar, dem HOG-Vorsitzenden Johann Folea-Stamp und mir, nach Stein zur Feuerwehr, wo sich Bürgermeister Mihalache Informationen und Inspirationen im Hinblick auf die Feuerwehr Kleinkopisch einholte. Die HOG Kleinprobstdorf bedankt sich ganz herzlich bei Andreas Türk und Frank Steiner von der Freiwilligen Feuerwehr Stein, sowie beim Bürgermeister der Stadt Stein, Kurt Krömer. Nachmittags begann dann der gesellige Teil mit vielen lebhaften Gesprächen, in denen man die Erinnerungen aus der alten Heimat sowie die Erlebnisse aus der neuen Heimat austauschte. Manch einer verdrückte an diesem Tag auch die ein oder andere Träne – sei es aus Gründen der Wehmut, der Ergriffenheit, der Wiedersehensfreude oder beim herzhaften Lachen über die Witze und Scherze, die an einem solchen Tag auch nicht fehlen dürfen.
Ab 20 Uhr sorgte dann das Duo Simon Mantsch (aus Kleinschelken) und Bruno Roth (aus Kleinprobstdorf) dafür, dass das Tanzbein ordentlich in Schwung kam. Simon und Bruno, die bereits früher in Siebenbürgen gemeinsam musiziert hatten, können dies heute aufgrund der Entfernung leider nur noch selten tun. Von ihrem Können haben sie dennoch nichts eingebüßt: Mit einer bunten Mischung aus älteren und neuen Schlagern, Discofox, Pop und Oberkrainer sorgten sie für beste Stimmung und fröhliche Unterhaltung.
In den Abendstunden fingen die Reihen allmählich an, sich zu lichten; die Älteren und diejenigen, die am Abend noch die (weite) Heimreise antraten, verabschiedeten sich vorzeitig. Doch dadurch kam keinerlei Aufbruchstimmung auf – im Gegenteil: Irgendwann zog es auch Hans Barth und mich auf die Bühne ans Mikrofon und wir hatten nun zu viert dort oben genauso viel Spaß wie die überwiegend Jugendlichen auf der Tanzfläche, die zu unseren musikalischen Darbietungen lautstark mitsangen und ausgelassen tanzten.
Gegen 2 Uhr – die Zeit verging wie im Flug – fand das Kleinprobstdorfer Treffen dann sein Ende. Was bleibt, sind viele schöne Momente und Erinnerungen sowie die Vorfreude auf das nächste Kleinprobstdorfer Treffen im Jahr 2014, zu dem Jung und Alt hoffentlich wieder zahlreich erscheinen.

Ich möchte abschließend – auch im Namen aller Teilnehmer/-innen – den Organisatoren sowie allen, die in irgendeiner Form zum guten Gelingen dieses Treffens beigetragen haben, ein ganz großes Dankeschön aussprechen.

Uwe Schuller

Liebe Landsleutehresw2dflkleinprobstdorfer-treffen-2010-156
Liebe Freundinnen und Freunde

gerne wäre ich am vergangenen Samstag bei unserem Treffen auch ein paar Worte losgeworden, was ich Euch jedoch nach den vielen Verzögerungen wegen der Panne mit der Kirche und dem von vielen ersehnten Beginn der Tanzunterhaltung, dann doch nicht mehr zumuten wollte.
An dieser Stelle möchte ich es, zumindest für diejenigen die mal auf unserer Internetseite vorbeischauen, mit einigen Sätzen nachholen.

Als erstes möchte ich mich für den Fauxpas mit der Kirche, bei allen Anwesenden die vor der geschlossenen Kirchentüre gefroren haben, entschuldigen. Die Reservierung der Kirche hatte ich als treuer Kirchgänger und „Schwabacher“ gerne übernommen. Ich habe seit Oktober 2009 auch alles Mögliche für einen reibungslosen Ablauf getan, jedoch der zugeteilte Küster (Messner) hat den Termin, wie uns mittlerweile seitens des Pfarramts mitgeteilt wurde, einfach vergessen…. Umso schlimmer dass über die 6 Telefon(Notruf)nummern an der Telefonanlage des Pfarramts, niemand erreichbar war. Dies ist nicht zu entschuldigen. Die Schwabacher Kirchengemeinde hat sich reumütig und in aller Form bei mir (uns) entschuldigt, was uns jedoch nicht mehr viel hilft. Dafür war aber die Andacht im Saal umso schöner, zwar spontan und mit wackelnden Knien, aber spürbar mit Gottes Hilfe. Man redet manchmal viel vom Heiligen Geist, ohne sich richtig etwas darunter vorstellen zu können, für mich war er während der Andacht jedoch fühlbar mit im Markgrafensaal, in dem man auch eine Stecknadel hätte fallen hören. Noch mal an alle herzlichsten Dank dafür, ich persönlich werde diese Andacht nie vergessen!

Zum Zweiten möchte ich den unzähligen Gratulanten zu unserem Gesang von Herzen ganz, ganz lieben Dank sagen. Ich bin zwar ein „alter Musikant“, hatte aber so kurzfristig vor den Leuten und auf der Bühne in einer Andacht, dann doch zitterige Hände und weiche Knie. Das Lob und der Dank gebührt aber vor allem meinen beiden „Mitsängern“! Michael Schnell hat das letzte Mal 1994 im Chor gesungen und für Gerold Kästner war es das erste Mal überhaupt und dann noch auf einer Bühne! Ich kann ihnen nicht genug danken und bin sehr stolz auf sie.

Auch unserem Organisten, der sein Keyboard zum Gottesdienst schnell aufbauen musste, sei ganz herzlich gedankt. Ich möchte ihn an dieser Stelle kurz vorstellen: Er heißt Simon Mantsch und kommt aus Kleinschelken. Ich habe mit ihm und anderen  fünf Kollegen von 1984 bis 1989 in Kleinschelken Musik gemacht. Von denen ist er heute, als Alleinunterhalter, noch der einzig „Aktive“. Leider wohnt er zwischen Köln und Düsseldorf und ich in Schwabach, ansonsten würden wir vielleicht musikalisch öfter mal was zusammen machen. So treffen wir uns als gute Freunde 1-2-mal im Jahr zu verschiedenen Anlässen und machen Musik. Dafür dass wir nicht zusammen proben können und sich auch deshalb manch „Fehlerchen“ eingeschlichen hatte, waren wir und auch die Leute im Saal  (glaube ich) mit viel Freude und Begeisterung am Werk und bedanken uns noch mal für das Lob und den kräftigen Applaus.

Ich wünsche allen Landsleuten und Freunden Alles Gute, Gottes Segen und ein baldiges fröhliches Wiedersehen!

Herzliche Grüße
Euer Bruno (Duxi) Roth

Beitrag: Entschuldigung Ev. Kirchengemeine Schwabach

Kleinprobstdorfer Heimattreffen in Nürnberg am 04.10.2008

Liebe Landsleute, liebe Freundinnen und Freunde,

hresw2dflkleinprobstdorfertreffen200829auch unser „Jubiläumstreffen“ zum 650. Geburtstag unseres unvergessenen Heimatortes Kleinprobstdorf, am 04.10.2008 in der Nürnberger Gartenstadt, gehört nun schon wieder der Vergangenheit an. Gerne wollen wir an dieser Stelle, vor allem für die nicht Anwesenden, auf dieses Ereignis zurückblicken. Am Samstagmorgen, pünktlich um 10 Uhr, fanden sich zur Saalöffnung bereits zahlreiche Landsleute ein. Gegen 11 Uhr ging es dann zu Fuß, ein paar Strassen weiter in die Emmauskirche zum Gottesdienst, der diesmal von Kleinprobstdorfs letztem gewählten Pfarrer, Herrn Hans-Gerhard Städter, in gewohnt zu Herzen gehender Weise, gehalten wurde. Musikalisch begleitet wurde die Gemeinde, ebenfalls in bereits bewährter Weise, am Keyboard von Alfred Untch. Schöne gesangliche Einlagen erfolgten diesmal vom Chor der HOG-Nadesch unter der Leitung von Herrn Wilhelm Stirner. Allen Genannten, ein ganz inniges „Dankeschön“ für die erwiesenen Dienste. Im Gartenstadtsaal kam es dann, nach nie enden wollender Begrüßung und den ersten „Bierchen“ samt Mittagessen, zu einigen kulturellen Höhepunkten. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der HOG, Hans-Folea Stamp, gab Regina Folea-Stamp, beim letzten Treffen zwecks ihres Vorhabens fast noch belächelt, zusammen mit 10 in herrlicher sächsischer Tracht erschienenen Paaren, einen kurzfristig einstudierten Figurentanz (Reigen) zum Besten. Begleitet wurden die Tänzer am Akkordeon in souveräner Weise von Albert Gross. Der kräftige Applaus wollte nicht enden und auch dem Verfasser dieser Zeilen wäre anhand dessen, fast die Kamera aus den Händen geglitten! Ein furioses „Bravissimo“ und „weiter so“! an Regina, alle Tänzerinnen, Tänzer und Musikanten!! Herr Lehrer Ludwig Seiverth (Frauendorf), als Überraschungsgast erstmals auf einem Kleinprobstdorfer Treffen dabei, hielt auch eine kleine Begrüßungsrede und bat anschließend alle seine ehemaligen Schüler auf die Bühne und siehe da, unter seiner spontanen Leitung, konnten die eher „reservierten“ Kleinprobstdorfer plötzlich auch 
singen! Und wie sie das bei „Wahre Freundschaft“, dem „Siebenbürgenlied“ und „Kein schöner Land“, taten. Ein herrliches Bild war es, das sich vor der (gemalten) Kulisse der Kleinprobsdorfer Kirche mit Herrn Seiverth und seinen teils in Tracht auf der Bühne stehenden ehemaligen Schülern, dem erstaunten Zuschauer im Saal bot. Es erfolgte dann, durch Herrn Werner Henning vom Verband der siebenbürgisch-sächsischen HOG’s, die Überreichung einer Urkunde für ehrenamtliche Tätigkeiten an verschiedene Mitglieder der HOG-Kleinprobstdorf und die verdiente Ehrung an deren Vorsitzenden Hans-Folea Stamp, mit Überreichung der silbernen Ehrennadel des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. für seine großen Verdienste. Herr Henning betonte in seiner Ansprache wie wichtig und unverzichtbar diese ehrenamtliche Tätigkeit für das Fortleben unserer Traditionen ist und versuchte mit viel Leidenschaft dahingehend auch unsere Jugend zu begeistern. Ca. 16 Uhr begaben sich zahlreiche Mitglieder der HOG-Kleinprobstdorf zu einer Mitglieder-Versammlung, u.a. mit Wahl des neuen Vorstandes und lebhaften Diskussionen um die Kleinprobstdorfer Kirche und den Friedhof, in einen Nebenraum. Zum anschließenden Tanz spielte wieder mal, mit viel Beifall bedacht, das Duo „Rhythmik“. Nach Tanz, guter Laune und vielen angenehmen Gesprächen mit lieben Landsleuten, neigte sich dieser unvergessene Tag langsam seinem Ende entgegen. Zuvor erschien jedoch Regina Folea-Stamp in der Kluft einer Wanderzigeunerin (Kort-zeganän) und brachte, mit „originell-zigeunerischen“, deftigen Sprüchen um die Tische ziehend, den Saal erneut zum Kochen. Obwohl die Anzahl der Anwesenden leicht rückgängig war, darf behauptet werden, dass dieses Treffen als eines der schönsten, würdig zum 650. Geburtstag, in die „Geschichte“ eingehen wird.

Allen Verantwortlichen, Helfern, Beteiligten und Anwesenden nochmals ganz herzlichen Dank! Wir grüßen an dieser Stelle alle die an diesem Ereignis leider (aus verschiedenen Gründen) nicht teilnehmen konnten, den Unentschlossenen, die dann doch nicht erschienen sind sei gesagt, dass sie was verpasst haben! Die Landsleute die sich für so ein Treffen nichtbegeistern können und für die Kleinprobstdorfer Gemeinschaft kein Bedürfnis (mehr) verspüren grüßen wir hiermit ebenfalls recht herzlich und wünschen allen Kleinprobsdorfern und Freunden für die Zukunft alles Gute!

Im Namen der HOG-Kleinprobstdorf,
Bruno Roth

 

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