Vom SchenkenKP Winter

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei,
was in dir wohnt
an Meinung, Geschmack und Humor,
so dass die eigene Freude zuvor
dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
dass dein Geschenk –
Du selber bist.

Joachim Ringelnatz
1883-1934

 

Der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf möchte sich bei allen Mitgliedern, Landsleuten und Freunden für die Unterstützung in jeglicher Form für das zu Ende gehende Jahr bedanken und wünscht allen ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und friedvolles Neues Jahr 2015!

An dieser Stelle gedenken wir auch der Landsleute die uns in diesem Jahr verlassen haben und befehlen sie in die Fürsorge des Allmächtigen. Ebenfalls denken wir an unsere Kranken und wünschen von Herzen leibliche und seelische Genesung.

Nürnberg, den 20.12.2014

Wir sagen euch an, den lieben Advent. IMG_5133
Sehet, die dritte Kerze brennt!
Nun tragt eurer Güte hellen Schein
weit in die dunkle Welt hinein.
Freut euch, ihr Christen,
freuet euch sehr!
Schon ist nahe der Herr. (EG 17, 3)

Liebe Kleinprobstdorferinnen und Kleinprobstdorfer! 

Am heutigen 3. Advent grüße ich euch zum ersten Mal aus unserer neuen Heimat St. Pölten, der Landeshauptstadt Niederösterreichs. Wir wissen, Advent ist die Zeit der Vorbereitung und Besinnung. Das erkennen wir auch an der liturgischen Farbe – violett. Diese schöne Farbe der kirchlichen Paramente – Altar- und Kanzelbehänge – stellt uns das sichtbar vor Augen: Vorbereitung und Besinnung. Wie passen nun die Worte aus dem Lukasevangelium in diese besinnliche und stille Zeit hinein? 

In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius, da Pontius Pilatus Landpfleger in Judäa war und Herodes ein Vierfürst in Galiläa und sein Bruder Philippus ein Vierfürst in Ituräa und in der Gegend Trachonitis und Lysanias ein Vierfürst zu Abilene, da Hannas und Kaiphas Hohepriester waren: da geschah der Befehl Gottes zu Johannes, des Zacharias Sohn, in der Wüste. Und er kam in alle Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung Sünden, wie geschrieben steht in dem Buch der Reden Jesaja’s, des Propheten, der da sagt: „Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des HERRN und macht seine Steige richtig! Alle Täler sollen voll werden, und alle Berge und Hügel erniedrigt werden; und was krumm ist, soll richtig werden, und was uneben ist, soll schlichter Weg werden. Und alles Fleisch wird den Heiland Gottes sehen.“ Da sprach er zu dem Volk, das hinausging, dass sich von ihm Taufen ließe: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, dass ihr dem zukünftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Früchte der Buße und nehmt euch nicht vor, zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken. Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und in das Feuer geworfen. Und das Volk fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, der tue auch also. Es kamen auch die Zöllner, dass sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist. Da fragten ihn auch die Kriegsleute und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt noch Unrecht und lasst euch genügen an eurem Solde. (Lukas 3, 1-14)

Johannes der Täufer meldet sich am heutigen 3. Advent und ruft uns allen zu: „Sehet zu, tut rechtschaffene Früchte der Buße!“. Passen folgende Worte und Begriffe in die besinnliche Zeit des Advents? Buße, Umkehr und Vergebung der Sünden. Johannes ruft uns alle auf: „Tut Buße, kehrt um, ändert euch – das allein ist der Weg zum Leben!“. Dieser Ruf zu Buße, zur Umkehr und Sinnesänderung muss weltweit gehört werden, wenn wir überleben wollen. Natürlich wäre es falsch und auch viel zu einfach, nur die Blüten des Unkrauts abzureißen, wir müssen das Übel dieser Welt vielmehr an der Wurzel anpacken. Von Früchten redet Johannes: Ein guter Baum trägt gute Früchte. Kleine und nicht gesunde Früchte können ein Hinweis darauf sein, dass mit der Wurzel etwas nicht in Ordnung ist. „Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“ Der Ruf zur Umkehr in unserer Zeit und Gesellschaft hängt auch mit der Frage zusammen, wie und wo wir alle im Einzelnen verwurzelt sind. Der spürbare Abbruch mit der christlichen Tradition und ein immer stärkeres Abweichen vom Wege des Glaubens könnten deutliche Anzeichen für eine notwendige Wurzelbehandlung bei der heutigen Generation sein. Johannes ruft in der Wüste: „Machet Bahn für Gott! Bereitet dem Herrn den Weg!“. Diesen Ruf richtet der Täufer am heutigen 3. Advent auch an uns alle. Die aufgetürmten Berge in unserem Leben, die den Blick für Gott versperren, die gilt es abzutragen. Wir haben alle unsere ganz persönlichen Barrieren, die dem Kommen des Herrn im Wege stehn, die unbedingt abgebaut werden müssen. Johannes spart auch nicht mit deutlichen Worten: „Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?“. Wehe uns, wenn wir heute solche oder ähnliche Ausdrücke benützen würden. Aber andererseits: ob nicht manchmal ein deutlicher Satz Wirkung zeigen könnte? Ihr Lieben, Gott muss uns ja erreichen, wenn wir den Weg zum Leben finden sollen und wollen. Gott muss bei uns bis zu den Wurzeln vordringen, wenn gute Früchte des Glaubens reifen sollen. 

Wir stehen kurz vor Weihnachten! Wir werden jedes Jahr neu daran erinnert, dass Gott in Jesus Christus zu uns Menschen gekommen ist. Durch seine große Liebe werden wir fähig zur Umkehr, fähig zum neuen Leben. Die Hörer des Johannes haben wirklich nach Frucht ihres Glaubens gefragt: „Herr, was sollen wir tun?“. Die Antwort des Johannes ist sehr einfach aber auch ganz praktisch: „Lasst euch zunächst einmal genügen an dem, was ihr habt!“. Wie seltsam das doch klingt, angesichts des Kaufrausches der vorweihnachtlichen Wochen. Und die zweite Antwort des Johannes lautet: „Denkt daran zu teilen!“. Das müssen bestimmt nicht nur die vom Täufer erwähnten Hemden sein, sondern auch die Arbeit, die Löhne und das Vermögen müssen geteilt werden. Wir sollen Johannes nicht falsch verstehen: Moralpredigt allein schafft am heutigen 3. Advent noch keine Früchte des Glaubens! Seine Mahnung heißt: Räumt alle Hindernisse weg, macht den Weg frei, dass Gott euch erreichen kann, dass er an die Wurzeln des Bösen hinkommen kann. Dabei soll nicht die Axt das letzte Wort haben, sondern die Liebe, die zum Wachsen, zum Reifen und zum Leben befähigt. Früchte kommen dann fast von selbst. Darum beherzigen wir folgende Worte des Liederdichters Valentin Thilo:

„Bereitet doch fein tüchtig den Weg dem großen Gast;
macht seine Steige richtig, lasst alles, was er hasst;
macht alle Bahnen recht, die Täler rings erhöhet,
macht niedrig was hoch stehet, was krumm ist gleich und schlicht.“(EG 10, 2)

Damit wünsche ich euch allen noch ein paar besinnliche Tage im Advent, frohe und gesegnete Weihnachten, sowie Gottes Geleit durch das neue Jahr 2014!

Euer Gerhard Roth samt Familie
St. Pölten, 15.12.13

 

adventskranz_160Liebe Kleinprobstdorfer, liebe Freunde,
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Advent 2013

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Monatsspruch Dezember, Joh 1,4

Wär uns der Himmel immer so nah

Wär uns der Himmel immer so nah,
und unsere Arme immer so offen,
fänden viele sicher die Kraft, wieder zu hoffen.

Wär’n unsere Herzen immer so weit
und lernten wir in Frieden zu leben
fänden viele sicher die Kraft nicht auf zu geben.

Das Glück braucht keine bunte Schleife
und Liebe keine Jahreszeit
wir könnten täglich nach den Sternen greifen,
sie, sind nicht so weit.

Wär uns der Himmel immer so nah
und unsere Arme immer so offen,
fänden viele sicher die Kraft, wieder zu hoffen.

Wär’n unsere Herzen immer so weit
und lernten wir in Frieden zu leben,
fänden viele sicher die Kraft nicht auf zu geben.

Der Lichterglanz muss nicht verblassen,
auch wenn die Kerzen bald verglühn,
dann wären Gold und Silber mehr als Farben,
die, vorüber ziehn.

Wär uns der Himmel immer so nah
und unsere Arme immer so offen,
fänden viele sicher die Kraft wieder zu hoffen.

Wär uns der Himmel immer so nah.

(Rolf Zuckowski)


Der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf möchte sich bei allen Mitgliedern, Landsleuten und Freunden für die Unterstützung in jeglicher Form für das zu Ende gehende Jahr bedanken und wünscht allen ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und friedvolles Neues Jahr 2014. 


Nürnberg, im Dezember 2013 Read more

 

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Liebe Kleinprobstdorfer, liebe Freunde,adventskranz_160
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Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt,
und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Monatsspruch Dezember, Jesaja 60,1


Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Matthias Claudius (1740 – 1815)


Wir wünschen allen Landsleuten und Freunden eine gesegnete, friedliche und besinnliche Adventszeit!

Nürnberg, im Dezember 2012

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Gott spricht: Nur für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, doch mit großem Erbarmen hole ich dich heim.
Monatsspruch Dezember, Jesaja 54,7

Advent (lateinisch adventus) bedeutet Ankunft. Die Adventszeit ist die festlich begangene Zeit der Vorbereitung und Erwartung der Ankunft Christi. Das Licht ist ein Symbol für Hoffnung und die Abwehr des Bösen, und es vertreibt die Dunkelheit. Für die Adventszeit wird ein Kranz aus Tannenzweigen gebunden, auf dem 4 Kerzen angebracht werden.

Ursprung des Adventkranzes
Schon aus der Antike kennen wir den Kranz als Siegeszeichen. Der mit vier Kerzen geschmückte Adventskranz soll Symbol für den Kampf des Christen gegen das Dunkle des Lebens sein.

Diese schöne Sitte ist ein sehr junger vorweihnachtlicher Brauch, der noch zu Beginn unseres Jahrhunderts in vielen deutschen Familien unbekannt war.

Der evangelische Theologe Johann Wichern benutzte am 1. Advent des Jahres 1838 kranzförmig aufgestellte bunte Wachskerzen zur Andacht. Allmählich hat sich die Sitte des Adventskranzes dann von Norddeutschland aus weiter verbreitet.

Nach dem 1. Weltkrieg hat u. a. die Jugendbewegung dem Adventskranz zu seiner heutigen Verbreitung verholfen. Um 1935 wurden dann die ersten häuslichen Adventskränze auch kirchlich geweiht, so wie es bis heute Brauch ist.

„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.“

Der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf wünscht allen Landsleuten und allen Freunden der Kleinprobstdorfer eine gesegnete und besinnliche Adventszeit!

Advent

Liebe Kleinprobstdorfer, liebe Freunde,
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adventskranz_160Zum Ende des Jahres, wenn die Adventszeit mit ihrem Lichterglanz und meist hektischen Treiben daherkommt, gehen die Gedanken oft auf Reisen in die Vergangenheit. Wie war der Advent früher, daheim in Kleinprobstdorf? Ich kann sicherlich nur für mich und meine Zeit sprechen, wie ich es damals empfunden habe:
Erst einmal war im damaligen kommunistischen Rumänien, gar nichts von heute bekanntem Adventstrubel zu sehen oder zu spüren, da religiöse Feiertage und Zeiten zumindest offiziell nicht stattfanden. Umso festlicher ging es in der Kirche, in der Kirchengemeinde und im kirchlichen Religionsunterricht zu, wo sehr wohl und in jeder Hinsicht das nahende Christfest vorbereitet wurde. Eine besondere Freude waren für mich persönlich die Adventssonntage, an denen ich schon als kleiner Knirps, mit einer Spielzeuggitarre „bewaffnet“, um den leuchtenden Adventskranz mit der Mutter die bekannten Lieder zum Besten geben durfte. Oder wenn die Feiertage näher rückten und die Zeit des Backens begann! Wir herrlich war es, in einem unbeobachteten Augenblick den Finger in den köstlichen Kuchenteig zu legen und heimlich davon zu naschen!? Oder wenn der Großvater beim Nüsse knacken ein paar Märchen und Geschichten zum Besten gab? Für mich war es im wahrsten Sinne eine Zeit wirklichen Friedens und köstlicher, liebevoller Geborgenheit.

Sicherlich sind auch die heutigen Advents – und Weihnachtsmärkte schön und immer einen Besuch wert, mit Lebkuchen und Nikoläusen Ende August in den Supermärkten habe ich jedoch so meine Schwierigkeiten. Überhaupt ist heutzutage alles viel zu kommerziell und hat meines Erachtens mit adventlichem Erwarten und wirklicher, vorweihnachtlicher Freude nichts gemein, sei es hierzulande oder auch im heutigen Rumänien oder sonst wo.

Da kann sich jeder mal für sich selber ein Bild machen und eine Meinung bilden, was ihm wichtiger und wahrhaftiger erscheint, wenn so wie früher (öffentlich) gar nichts weihnachtliches gesagt wird, wobei man sich so danach gesehnt hätte, oder wenn heute in vermeintlich freier, „christlicher“ Gesellschaft bloß eins wichtig ist: Das Geld dem „Nächsten“ mit „Lichterglanz und Glühweinduft“ aus der Tasche zu ziehen!

Ich meine dass beides nicht das Wahre ist, so dass man, Gott sei dank, für sich selber herausfinden, gestalten und leben kann, was einem wichtig ist. Ich glaube wenn wir uns, ob Christen oder auch nicht, ein klein wenig an den Monatsspruch aus den täglichen Losungen für Dezember halten: Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe (Matthäus 3,2), liegen wir gar nicht so verkehrt. Hier zeigt sich nämlich, wie gottgesandte, greifbare und tiefste Armut, dennoch einen jeden von uns so unheimlich reich und glücklich machen kann.

In diesem Sinne, allen Landsleuten und allen Freunden der Kleinprobstdorfer eine gesegnete und besinnliche Adventszeit!

Bruno Roth
Schwabach, 30.11.2010

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adventskranz_160Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Jauchze, Tochter Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
(Sacharja 9, Vers 9)

 

Mit diesen besinnlichen Worten, grüßt der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf alle Landsleute und Freunde und wünscht eine gesegnete, stille Adventszeit!

Nürnberg, den 03. Dez. 2009

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weihnachtenLiebe Kleinprobstdorfer, liebe Freunde, 

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Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehren einziehe!

(Psalm 24, Vers 7)


Wenn im Advent die Tage immer kürzer werden und die Abende und Nächte nicht zu enden scheinen, wenn der Raureif auf den Feldern liegt und die Nebel sich nicht lichten wollen, scheinen nur die allerorts brennenden Lichterketten etwas Glanz und Hoffnung in die von der Herbstdepression und so manchen Zukunftssorgen geplagten Seele, bringen zu können. Bedeutet lediglich dieses Lichtermeer in den Häusern und Schaufenstern „Advent“? Aufmerksamen Bibellesern wird sich in diesen Tagen jedoch ein anderes „Lichtbild“ auftun. Wie fast in jedem Jahr begleitet uns der Prophet Jesaja beinahe durch die ganze Adventszeit.
Dem gerade aus dem Exil heimgekehrten, ebenfalls depressiven Volk Israel verkündet er entgegen allem Augenschein, die ganz große Freude, das ganze Heil und den ganzen Frieden im kommenden Messias. Vielleicht können auch wir daraus unsere Hoffnung und unser wahres Licht schöpfen. Deshalb, machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, öffnet die Herzen vollständig, daß der König der Ehren mit seinem ganzen Heil, seinem Frieden und seiner ganzen Freude einziehen kann.

In diesem Sinne, allen Landsleuten und allen Freunden der Kleinprobstdorfer eine gesegnete und besinnliche Adventszeit!

Euer Bruno Roth 
Schwabach, 03.12.08