In Bethlehem geboren

Wird Christus tausendmal in Bethlehem geboren
und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verloren.
 
Gott schleust sich unerhört in Kindes Kleinheit ein:
Ach möchte ich doch ein Kind in diesem Kinde sein.
 
Ach könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden,
Gott würde noch einmal ein Kind auf dieser Erden.
 
Merk, in der stillen Nacht wird Gott, ein Kind, geboren,
und wiederum ersetzt, was Adam hat verloren.
 
Ist deine Seele still und dem Geschöpfe Nacht,
so wird Gott in dir Mensch und alles wiederbracht.
 
Hier liegt das werte Kind, der Jungfrau erste Blum,
der Engel Freud und Lust, der Menschen Preis und Ruhm.
 
Soll er dein Heiland sein und dich zu Gott erheben,
so musst du nicht sehr weit von seiner Krippe leben.
 
Der Himmel senkte sich, er kommt und wird zur Erden;
wann steigt die Erd‘ empor und wird zum Himmel werden?

(Angelus Silesius)

Der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf möchte sich bei allen Mitgliedern, Landsleuten und Freunden für die Unterstützung in jeglicher Form für das zu Ende gehende Jahr bedanken und wünscht allen ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und friedvolles Neues Jahr 2013!
An dieser Stelle gedenken wir auch der Landsleute die uns in diesem Jahr verlassen haben und befehlen sie in die Fürsorge des Allmächtigen. Ebenfalls denken wir an unsere Kranken und wünschen von Herzen leibliche und seelische Genesung.


Nürnberg, den 23.12.2012

Heimatglocken

Heimatglocken, hell und rein,
gehen tief ins Herz hinein.
Heimatglocken, süß und klar,
begleiteten uns das ganze Jahr.
Ihr Klang, der uns so vertraut,
bereitet uns heute Gänsehaut,
denn er liegt zurück so weit
in einer längst vergangenen Zeit.
Wenn sie zu Weihnachten erklangen,
war es, als ob Engel sangen.
Und das Lied, das sie schufen,
hat uns zum Gottesdienst gerufen.
In der Kirche der Weihnachtsbaum
war wie aus einem schönen Traum.
Und die Lichter seiner Kerzen
brennen nunmehr in unseren Herzen.
In unseren Gedanken erklingt heute
der Heimatglocken festliches Geläute.
Wenn wir unterm Baume singen,
werden sie im Herzen erklingen;
und wir denken dann ein Stück
an Weihnachten daheim zurück.

verfasst von Uwe Schuller, Sept. 2011 / Dez. 2011

 

Der Vorstand der HOG – Kleinprobstdorf möchte sich bei allen Mitgliedern, Landsleuten und Freunden für die Unterstützung in jeglicher Form für das zu Ende gehende ereignisreiche Jahr 2011 bedanken und wünscht allen ein gesegnetes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und friedvolles Neues Jahr!

Nürnberg, den 24.12.2011

Lieber Herr Folea-Stamp,

haben Sie herzlichen Dank für die Glückwünsche für das Bischofsamt und die kommenden Feiertage. Habe mich darüber sehr gefreut, sehe ich doch die Mitarbeit mit den HOG´s als einen der wichtigsten Schwerpunkte in meiner Bischofsamtszeit.
Ich danke Ihnen, dass Sie sich in den letzten Jahren verstärkt beim Erhalt des väterlichen Erbes in Kleinprobstdorf eingesetzt haben. Das bezeugt auch Ihr Heimatblatt, dass ich aufmerksam studiert habe. Bleiben Sie Ihren Wurzeln und der Gemeinde weiter treu. Sie braucht Sie heute dringender als je.
Betreff Absprachen, Anfragen etc, steht Ihnen ab nun beim Bezirk Mediasch Pfr. Ziegler als Dechantstellvertreter und Verwalter Puscas zur Verfügung.

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest mit dem Liebe und Frieden bringenden Heiland und ein gesundes, friedliches und segensreiches Jahr 2011, unter Gottes Schutz

wünscht Ihnen, Ihren Lieben und der HOG-Kleinprobstdorf

Reinhart Guib,
Bischof

 

CIMG0397Neujahrsgruß des Vorstandes
 

In deiner Hand sind meine Zeiten.
(Psalm 31, 15)

Zum „Neuen Jahr“

Aus dem Schoß der Ewigkeiten
steigt herauf ein neues Jahr
still hinein in unsre Zeiten,
wie es Gottes Wille war.

Was es bringt, wer kann es wissen?
Wer den Schleier lüften, wer?
Mancher wird am Ende missen,
was ihm jetzt noch hoch und hehr.

Ständig ringt die Welt um Frieden.
Ach, wer hätte ihn nicht gern?
Doch, vom „Friedefürst“ geschieden,
bleibt er fern, ja ewig fern.

Noch ruft göttliches Erbarmen
an des Jahres Schwelle neu:
Kommt herzu, ihr Müden, Armen,
Gott ist Liebe, Gott ist treu!

Aus dem Labyrinth der Sünde,
der Verstrickung wirrem Wahn
in des Lebens Fülle münde
doch mit JESUS deine Bahn!

Aus dem Schoß der Ewigkeiten
hallt ein Ruf so hell und klar:
Lass dich heut’ zu Jesus leiten,
geh mit IHM ins neue Jahr!

 

(aus „Die gute Saat“ – 2003)

 

Allen Landsleuten und Freunden der Kleinprobstdorfer danken wir für die erbrachte Unterstützung in verschiedenster Form im sich zu Ende neigenden Jahr 2008. Möge unsre Gemeinschaft auch in Zukunft auf dem Fundament der Freundschaft, des Verständnisses, der Nächstenhilfe und der Toleranz bestehen und weitergeführt werden! Wir wünschen Euch/Ihnen allen ein gesegnetes Christfest und Gottes reichen Segen für ein gesundes und friedvolles Neues Jahr!

Der Vorstand
Nürnberg, den 30.12.2008

WeihnachtenEs begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Stadthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehm, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.
Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen:
„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“ Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“ 

Lukas 2, 1-14

 

Liebe Kleinprobstdorferinnen und Kleinprobstdorfer!

Die Weihnachtsgeschichte in der Fassung des Lukas, das so genannte „Weihnachtsevangelium“ ist und bleibt die beliebteste Geschichte der Bibel. Den meisten von uns ist sie von früher Kindheit an vertraut. Manche können diese wunderbaren Verse sogar auswendig. Immer wieder, wenn wir sie lesen oder hören, erinnern wir uns an den einen oder anderen Heiligen Abend in unserer Heimatkirche in Kleinprobstdorf: die vielen strahlenden Augen unter dem mächtigen und prächtig geschmückten Christbaum, die vorgetragenen Gedichte und gesungenen Lieder und nicht zuletzt die lang ersehnte Christbescherung. Groß war die Freude,wenn wir als Kinder rings um den Altar gehen durften, um unsere Päckchen zu empfangen: die paar Süßigkeiten, den Lebkuchen, die wunderschönen Äpfel aus verschiedenen Körben und natürlich die am meisten begehrte Orange. Bleistift, Heft und Taschentuch bekamen nicht die gleiche Aufmerksamkeit. Danach erfolgt die Bescherung in den einzelnen Häusern und Familien. Heute ist das mit der Christbescherung leider ein bisschen anders geworden. Die Wünsche werden immer anspruchsvoller, die Geschenke dementsprechend immer größer und teurer, die Freude und Dankbarkeit jedoch immer kleiner. Ja sogar Unzufriedenheit und Enttäuschung macht sich breit unter dem Christbaum! Auf das wahre Weihnachtsgeschenk wird nicht selten ganz vergessen. Es ist der Höhepunkt des Weihnachtsevangeliums, es ist die frohe Botschaft des Engels:
Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr!“
Das ist der Kernsatz und die Kernaussage nicht nur der Verkündigung des Engels an die Hirten in der Weihnacht, das ist zuletzt auch die Kernaussage des ganzen Evangeliums, das Lukas geschrieben hat: Jesus Christus ist der Heiland! Jesus Christus ist der Herr und Retter der Welt!

Damit wünsche ich euch allen – liebe Kleinprobstdorfer-Landsleute – ein frohes Weihnachtsfest
und Gottes guten Segen im neuen Jahr 2008!

Auf ein baldiges Wiedersehen mit euch allen freut sich,
Euer
Gerhard Roth samt Familie (Österreich)

Schwanenstadt, den 17.12.2007

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Zu wünschen das es wohlgelingt 
Ist Sitte – Völkerbrauch. 
Drum in dem neuen Jahr ich bringe – 
Hier meine Wünsche auch. 
O neues Jahr sei reich an Segen – 
und reichlich arm an Not. 
Gott segne dich, das Volk zu pflegen, 
mit Geld – Gesundheit – Brot. 
Schenk ihm Gesundheit, Heldenstärke 
nur kein Feind und Krieg 
und fördere des Gerechten Werke 
zu stetem Ruhm und Sieg. 
Das Schwert lass stecken in der Scheide, 
die Sichel blinke nur, 
lass Friede sein, der Völker Freude, 
auf Vaterlandes Flur. 
Bei Tage gib uns Sonnenblicke 
Nachts Mond und Sternenschein. 
Trost, Hoffnung – Mut auch im Unglücke, 
im Herbste guten Wein. 
Dein Frühling sei voll Blüte, 
voll Frucht die Herbstenzeit, 
und Nebel – trostlos das Gemüte, 
wenn es im Winter schneit. 
Zum Ackerbau gib gute Pflüge 
Den Bauern Kraft und Mut 
die Wahrheit sei das Grab der Lüge 
und Tod – der Höllenbrut. 
Den Armen schenke Schaf und Rinder 
und dabei wenig Not – 
den Reichen aber viele Kinder – 
die haben für sie Brot. 
Was soll von meiner Wünsche Gaben 
mir deine Hand verleihen? 
Lass in der Welt das Glück mich laben, 
stets frisch gesund zu sein. 
O Jahr dies will ich noch begehren 
von deiner Spenderhand. 
Wollst diese Wünsche mir gewähren 
zum Glück fürs Vaterland. 



( nach dem Original um 1864)
Von Johann Dohler 1817-1884
Landsmann aus Kleinprobstdorf

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